Wie sollte das funktionieren? Wer sollte über das Geld entscheiden?

Neue Preise und Umgang mit den Soliaufschlägen:

Transparenz ist für uns das A und O – und das hört natürlich auch bei unseren Preisen nicht auf.

 

 Soliaufschlag



Deshalb wollen wir euch hier erklären, was alles Einfluss auf unsere Preise hat und vor allem, was es mit diesem „Mindestpreis“ auf sich hat.

Das aller wichtigste zuerst: Wir machen hier wirklich alles komplett selber. Egal ob Sanierung der Buden, die gesamte Verwaltung, die Vermietung – Alles. Alleine dadurch sparen wir eine ganze Menge, was sonst als Provision an andere Buchungsanbieter gegangen wären. Und alles was wir einsparen, geben wir direkt an euch weiter.
Dazu kommt, dass wir verdammt gute Partner haben, die unsere Idee und Vision verstanden haben und unterstützen. Von denen stammen viele der Produkte, die wir zu vergünstigten Konditionen bekommen, um euch zu zeigen, wie sie in modernen Häusern integriert werden können. Durch diese Kooperationen können wir die Mietpreise subventionieren und euch einen noch günstigeren Urlaub ermöglichen.

Alle Dienstleistungen, die wir einkaufen – egal ob Endreinigung, Gartenpflege, Strom und Wasser etc. - werden ohne jeglichen Aufschlag 1:1 an euch weitergegeben. Wir verdienen keinen Cent mit den Leistungen anderer. Gleichzeitig feilschen wir aber auch nicht mit diesen Dienstleistern über den Aufwand, da für uns die faire Bezahlung aller Beteiligten nach wie vor an erster Stelle steht.

 

Mindestpreis

Ja, was bedeutet denn jetzt dieser Mindestpreis?

Jeder Euro, den ihr über dem Mindestpreis gezahlt habt, kommt anderen Menschen zugute, die sonst nicht in den Genuss eines Urlaubes kommen würden. Und auch wenn es bei jeder Buchung nur ein wenig mehr war, ist am Ende eine Summe von 10.640,85€ zusammengekommen. 

 

 Urlaub buchen – spenden system LDGG 


Wir haben lange überlegt wie man prüfen kann, wer einen Urlaub kostenlos bekommt. Fragen wir nach einem Wohnberechtigungsschein oder einer Bescheinigung, dass Sozialleistungen empfangen werden? Schnell haben wir gemerkt, dass dabei immer Menschen ausgeschlossen werden. Uns ging es nicht nur um Menschen, die zu wenig Geld verdienen, um Urlaub zu machen. Es ging beispielsweise auch um die alleinerziehende Elternteile in schweren Phasen, um Familien mit chronisch kranken oder beeinträchtigten Kindern oder den Familien, wo es am Ende des Jahres einfach nie für den Urlaub reicht.

Wir wollten versuchen das gemeinsam zu ändern und mit unserem Urlaub auch andere eine gute Zeit zu schenken.

 

Wer sollte über das Geld entscheiden?

Die Entscheidung darüber, wer für einen Überschuss-Urlaub infrage kommt, sollte nicht bei uns liegen. Uns war wichtig, dass niemand vor uns seine Geschichte preisgeben oder Mitleid suchen muss um Gegenleistungen zu bekommen. Wir wollten keinerlei Einfluss auf die Verteilung der gesammelten Gelder. Wir haben dabei auf eine NGO vertraut, die in Eigenregie Menschen aussuchen sollte, die Urlaub bei uns machen können. 

Der Soli-Beitrag steht jederzeit in voller Höhe zur Verfügung. Wir sind auf der Suche nach einem geeigneten Einsatzort. Ideen gerne an info@ldgg.de.

Erläuterung: Am 05.05.2022 wurde die Summe von 10.640,85€ an Tafel Deutschland e.V. überwiesen, ohne dass zuvor eine Abstimmung mit der Tafel Deutschland stattfand. Diese hat jedoch, unter Angabe von Zweckgebundenheit des Geldes, eine Rücküberweisung veranlasst.

 

Warum wollten wir das überhaupt machen?

Jetzt Urlaub buchen